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Ein Derby? Nein, DAS Derby!

Erdal gegen TiengenDass das Wort «Derby» aus England stammt, ist nicht weiter überraschend. Ursprünglich bezog sich dieser Begriff auf eine Sportveranstaltung, die zwei benachbarte Gemeinden in der Region Derbyshire ausgerichtet haben.

Mit Fußball hatte dieser Wettkampf indes nur ganz entfernt etwas zu tun. Mit «wait and see» oder der hoch komplizierten Regelung zum strafbaren Handspiel, mussten sich die bis zu 1.000 Teilnehmer damals nicht befassen. Auch Vergehen wie «das verbale Ablenken des Gegenspielers» oder das «übermäßige Anzeigen des Zeichens für die Videoüberprüfung» waren damals nicht bekannt. Aber selbst wenn, wäre das auf dem etwa drei Kilometer langen Spielfeld vermutlich untergegangen..

Das muss man nicht alles wissen. Allerdings gibt es schone einen wichtigen Punkt: Beim Derby trafen «zwei benachbarte Gemeinden». Benachbart! Sicher, ist man nur weit genug weg, könnte man auch ein Match zwischen dem Malmö FF und dem SSC Neapel als Derby betrachten. In der Bundesliga wird der Ausdruck Derby fast schon inflationär verwendet. HSV gegen Rostock ist ein Nord-Derby. Ungeachtet der Tatsache, dass beide Städte etwa zwei Autostunden auseinanderliegen. Und der FC Bayern München hat schon so manches Süd-Derby gegen Nürnberg bestritten. Zwei «benachbarte» Städte, die nur schlappe 170 km voneinander entfernt sind.

Sogar «bei uns unten» ist man da recht großzügig. Kürzlich war von einem Hochrhein-Derby zwischen dem FC Zell und dem SV Laufenburg zu lesen. Wie «benachbart» ist ein Verein, wenn man eine Dreiviertelstunde braucht, um dorthin zu kommen? Eben!

Aber es geht auch anders. Zum Beispiel, wenn der FC Tiengen zum VfB Waldshut in die Schmittenau kommt. Da kann man getrost von einem Derby sprechen. Nicht wenige Bewohner unserer wunderbaren Doppelstadt würden diese Begegnung sogar als «Mutter aller Derbys» bezeichnen. Und in diesem Jahr ist es sogar ein ganz spezielles Derby. Der VfB empfängt als Tabellenzweiter den Tabellenführer der Bezirksliga. Wen es da nicht aus dem Sessel hebt, dem ist vermutlich nicht mehr zu helfen.

Aber Moment, das ist noch nicht alles! Wer noch mehr Gründe braucht, sich dieses Duell der Giganten anzusehen, für den haben wir welche. Sieben an der Zahl.  Genau so viele Tore hat sich der VfB nämlich im Hinspiel abgeholt. «Eine Rechnung offen» nennt man das wohl.

Also, holt schon mal die blau-weißen Klamotten aus dem Schrank und bereitet Euch auf DAS Spiel dieser Saison vor. Am Samstag um 17:30 Uhr geht es los.

Lasst uns aus der «Mutter aller Derbys» ein riesen Fußballfest machen!

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