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Video zum Spiel gegen FC RW Weilheim

20211009 ma1 FC Wallbach A 2 3

VfB Waldshut - FC RW Weilheim 4:1 (2:1)

SR.: Mathias Heilig

1:0 (12.) Sandro D`Accurso
2:0 (16.) Sandro D`Accurso
2:1 (43.) Benjamin Streuff
3:1 (48.) Valmir Gashi
4:1 (80.) Sandro D`Accurso

Drei Treffer von Sandro D‘Accurso entscheiden das einseitige Derby

VfB Waldshut besiegt den personell angeschlagenen FC RW Weilheim mit 4:1.

Gästetrainer Oliver Neff moniert Einstellung seiner Mannschaft nach dem feststehenden Ligaverbleib.

Aufatmen beim VfB Waldshut: „Jetzt sind wir tatsächlich gerettet“,freute sich der zuletzt immer noch skeptischeTrainer Danijel Kovacevic nach dem 4:1-Sieg imDerby gegen den FC RW Weilheim. Die Gäste hatten um Vorverlegung des Spiels gebeten, weil einige Spieler am Samstag wegen des DFB-Pokalfinales in Berlin weilen.

Ausgezahlt hat sich die Verlegung nicht, wie ein ordentlich angesäuerter Trainer Oliver Neff anmerkte: „Anscheinend glauben einige Spieler, dass man die Saison auslaufen lassen kann, nachdem wir gerettet sind. Diese Einstellung und wie jetzt die Prioritäten gesetzt werden, kann ich überhaupt nicht nachvollziehen.“ Letztlich hatten sich sieben Spieler nach Berlin verabschiedet, aber nicht erst am Samstag, sondern schon am Freitag: „Wir haben in dieser Woche nicht trainiert, aber ich war weitaus mehr beschäftigt, denn es brauchte etliche Anrufe, bis ich einen Kader fürs Spiel zusammen hatte“ , so Neff: „Das war die katastrophalste Vorstellung, seit ich die Mannschaft übernommen habe.

Ich bin maßlos enttäuscht.“ Schon nach 18 Minuten zeichnete sich ab, dass der VfB Waldshut keine Zweifel aufkommen lassen wollte. Mit zwei Treffern hatte Sandro D‘Accurso die Weichen bereits gestellt. „Zur Pause müssten wir sicher 7:0 führen“, war Danijel Kovacevic von der Chancenverwertung überhaupt nicht begeistert: „Fünf Hundertprozentige haben wir liegen lassen.“

Prompt wurde die Nachlässigkeit bestraft. Benjamin Streuff nutzte einen Abwehrpatzer zu seinem 19. Saisontreffer und brachte die Weilheimer zurück ins Spiel. „Letztlich hat es nichts gebracht, denn der eine Teil der Mannschaft hat gefehlt und der Teil, der zur Verfügung stand, war irgendwie nicht da“ , fiel Oliver Neffs Urteil hart aus. Andererseits war er froh darum, dass Spieler aus der „Zweiten“ aushalfen oder trotz Rückzug nochmal spielten – wie Benno Huber. Zudem gab es kaum Alternativen auf der Bank. Dort saßen die angeschlagenen Fabian Wagner und Michael Emmerich. Wagner kam vorsichtshalber nicht zum Einsatz.

Emmerich versuchte es nach dem Wechsel, rückte für Gabriel Müller in die Elf. Nach neun Minuten musste der Sportchef aber schon passen, verließ für Sascha Gampp den Platz und setzte sich auf die Bank. Dort machte sich seine Unzufriedenheit in der 80. Minute bemerkbar. Erst bekam er wegen Meckerns die gelbe Karte. Ruhe brachte das nicht, also zückte Schiedsrichter Mathias Heilig (Laufenburg) nochmals  gelb und dazu den roten Karton. Zu diesem Zeitpunkt stand es 4:1 für die Gastgeber. Valmir Gashi hatte einen Patzer kurz nach Wiederanpfiff genutzt und seinen ersten Saisontreffer erzielt.

Unmittelbar vor Emmerichs Gelb-Rot hatte Sandro D‘Accurso mit seinem dritten Treffer an diesem Abend den 4:1-Endstand hergestellt.

Quelle Südkurier / Matthias Scheibengruber

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