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VfB Waldshut - FC Schlüchttal 3:1

Aus Waldshuter Sicht konnte man sich am Ende des Spiels gegen den FC Schlüchttal zumindest über das Ergebnis freuen und vielleicht noch über das schöne Wetter. Der neutrale Zuschauer hat sich eventuell über vier Tore gefreut. Ansonsten sahen die wenigen Zuschauer in der Schmittenau ein eher langweiliges Spiel ohne besondere Höhepunkte dafür aber mit vielen Unterbrechnungen.

Im Vergleich zum Pokalspiel beim FC Schlüchttal hat der VfB seine Chancenauswertung verbessert. Das ist aber nur auf den ersten Blick eine positive Erkenntnis. Viel mehr als drei Chancen hatte der VfB nämlich nicht. Die Gäste glänzten in dieser Kategorie allerdings auch nicht.

Für den VfB ging das Spiel perfekt los. Bereits in der dritten Spielminute erzielte Marco Bicvic mit einem kraftvollen Kopfball die Führung nach einer Ecke von Marjan Jelec. Statt aber mit der frühen Führung im Rücken die technische Überlegenheit und die Größe des Platzes auszunutzen, versuchten die Waldshuter immer wieder mit Einzelaktionen nach vorne gefährlich zu werden.

Allerdings hielten die Gäste gut dagegen und stoppten diese Vorstöße meist ohne große Mühe. Schlüchttal versuchte es über die Flügel und konnte in den ersten 45 Minuten mehrfach durchbrechen und den Ball nach innen spielen. Dort war dann aber Schluss. Entweder konnte die Hintermannschaft des VfB klären oder Waldshuts Keeper Cihan Ceylan krallte sich die Kugel.

Lediglich eine gute Chance konnte für den VfB bis zur Halbzeit noch notiert werden. David Duvnjak verpasste eine Hereingabe von Jelec aber knapp. Ansonsten gab es kaum nennenswerte Vorkommnisse. Immer wieder Unterbrechungen durch Fouls oder die Behandlung kleinerer Blessuren und eine Trinkpause, aber weder gekonnte Angriffe, noch schöne Ballstafetten oder schnelle Konter.

Fünf Minuten nach dem Seitenwechsel war es erneut Jelec, der einen Mitspieler in Szene setzte. Stjepan Kovacevic war aber etwas zu lässig und vergab beim 1:1 gegen den Gästekeeper. Dann dauerte es wieder eine Weile bis sich etwas Erwähnenswertes tat. Die Gäste erkämpften sich den Ball im Mittelfeld, spielten einen Querpass, vergaben die große Chance auf den Ausgleich aber dann kläglich.

Zwei Minuten später machte es der FC Schlüchttal aber besser. Zwar mit freundlicher Unterstützung der Waldshuter Hintermannschaft, der es nicht gelang den Ball aus dem Strafraum zu bekommen, aber ein Gästespieler war zur Stelle und nutzte die Unordnung zum Ausgleichstreffer (57.). Lange währte die Freude jedoch nicht. Der schnelle Joel Dakouri konnte auf der rechten Außenbahn nur durch ein Foul ausgebremst werden. Der folgende Freistoß von Jelec fand in der Mitte Erdal Kizilay, der geschickt mit der Innenseite die erneute Führung für den VfB erzielte (61.).

Das Spiel war nun wesentlich lebhafter, das Niveau blieb aber überschaubar und vor den Toren tat sich wenig. In der 80. Spielminute blitzte dann endlich einmal auf, was der VfB mit diesem Kader bieten kann. Bicvic erlief einen perfekt gespielten langen Ball von Kovacevic und legte für Sandro D'Accurso auf. Der ließ mit einem Haken den Gegenspieler ins Leere laufen und schlenzte den Ball ins rechte untere Eck. 3:1.

Schlüchttal gab das Spiel aber noch nicht verloren und es ist Waldshuters Torsteher Ceylan zu verdanken, dass es nicht noch einmal spannend wurde. Nach einem Freistoß aus dem rechten Halbfeld war ein Gästespieler mit dem Kopf zur Stelle, aber Ceylan wehrte den guten Kopfball mit einem noch besseren Reflex ab.

Die letzte interessante Szene geschah dann fünf Minuten vor dem Ende auf der anderen Seite. D'Accurso sprintete auf das gegenerische Tor zu, blieb nach einem Pressschalg mit dem Gästetorwart am Ball und suchte den Abschluss, allerdings konnte der Ball noch vor der Linie geklärt werden.

Viel Zeit zur Erholung bleibt dem VfB nicht. Bereits am Dienstag um 20:00 Uhr begrüßt das Team von Danijel Kovacevic die SG Malsburg/Marzell (Kreisliga B) zur Drittrundenbegegnung im Bezirkspokal. Und am nächsten Samstag muss der VfB beim SV Herten antreten. Drücken wir die Daumen!

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